Antwort auf die Regierungserklärung zur Coronakrise

In der heutigen Bundestagsdebatte hatte ich die Gelegenheit, auf die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zu antworten.

Wir sind noch immer in einer sehr fragilen Lage. Und wir haben in der Lombardei, im Elsass, in New York gesehen, welche schrecklichen Ausmaße diese Pandemie annehmen kann. Im Vergleich dazu sind wir hier in Deutschland bisher glimpflich durch die Krise gekommen. Und dennoch war und ist es richtig, dass weiterhin Vorsicht und Besonnenheit gelten müssen.

Nicht nur die wirtschaftlichen Kosten der Coronakrise sind hoch. Auch die sozialen Kosten. Bei jeder Debatte über Lockerungen müssen Familien und Kinder, soziale Einrichtungen und Hilfsangebote denselben Stellenwert haben wie das Hochfahren unserer Wirtschaft.

Und es ist an der Zeit, dass Deutschland jetzt wie nie zuvor zur treibenden Kraft in Europa wird, dass die Europäische Union gestärkt und gemeinsam aus dieser Krise herauskommt. In Europa liegt unsere Zukunft – und die gilt es jetzt mehr denn je zu verteidigen.